Stefan Schloß
Hypnose Coaching Supervision Heilpädagogik   Lindau - Köln
Zu meiner Person


Ich mit circa 3/4 Jahren


Geboren als mittleres Kind von sieben Geschwistern im Ruhrgebiet 1971, habe ich laut einer meiner Supervisonsausbilderinnen: "Soziale Prozesse schon bereits mit der Muttermilch aufgesogen." 

Aufgewachsen bin ich in Recklinghausen und habe dort auch bis zu meinem Abitur 1993 gelebt und gewohnt, bevor ich dann zum Studium nach Köln gegangen bin.



Schon zu Schulzeiten und während des Studiums habe ich "ITF Taekwon-Do" praktiziert und habe 1992 meinen ersten Dan gemacht. Neben den sportlichen Aspekten, hat mich besonders die Auseinandersetzung mit mir selbst an dieser Kampfkunst begeistert. Bei der Vorbereitung auf den ersten Dan, war es eine sehr schöne Erfahrung sich absolut auf seinen Trainingspartner verlassen zu können.

Taekwon DoLinks ich mit circa 20 Jahren

Durch jahrelanges Training war das Vertrauen in sich selbst und auch den Trainingspartner einfach da, die Technik 2 cm vor dem Auftreffen beendet zu haben. Obwohl die Techniken so schnell ausgeführt werden, dass selbst die beste Reaktionszeit doppelt so lang ist, wie die Zeit für die Ausführung der Technik selbst, wie auf dem oberen Bild deutlich zu sehen ist.

Seit 1992 bis 2015 war ich dann selbst als Taekwon-Do-Trainer tätig, wobei ich sowohl Kinder, als auch Erwachsene, die teilweise bis zu 30 Jahre älter waren als ich trainiert habe. Sowohl die Kinder, als auch die Erwachsenen haben mich als Trainer geschätzt, da ich für jede Altersklasse eine passende Ansprache gefunden habe und mit allen entsprechend ihres Alters fair und ehrlich umgegangen bin.


Einer meiner Trainer, Großmeister und Träger des 8.Dans hat mich sehr beeindruckt und geprägt durch seine Art Taekwon-Do zu lehren und zu leben.

8.Dan & 1.DanRechts ich mit circa 41 Jahren

Egal ob es etwas zu loben, zu verbessern oder auch zu kritisieren gab, hat er dies auf eine so achtsame und wertschätzende Art getan, dass ich für meine Person gar nicht anders konnte, als es absolut ernst zu nehmen und anzuerkennen. Jahrelang war er Kampfrichteropmann der ITF und als Kampfrichter Weltweit respektiert und geschätzt !!! Dies zeigte sich auch in seinem Kampfstil, klar, präzise und mit allerhöchstem Respekt vor der Gesundheit des Gegenübers. Ein Semikontaktkampf mit ihm glich immer eher einem schnellen Tanz zweier Kampfkünstler und ich habe jeden einzelnen mit ihm genossen und bin dankbar für alles was ich von ihm gelernt habe.

Während des Studiums der Heilpädagogik in Köln haben mich verschiedene ProfessorInnen beeindruckt und meine Haltung geprägt.

Zum einen ist es inhaltlich das Vorleben des systemischen Konstruktivismus gewesen. Welches nicht vor der Universität endete, sondern auch im Universitätsalltag, bis hin zur Diplomprüfung gelebt wurde. Besonders anschaulich und erlebbar gemacht, durch Kompaktseminare wie "Verstehen des Fremden" oder "Familiengeheimnisse, von Generationen gelebt". (Prof. für Allgemeine Pädagogik)

Zum anderen waren es psychologische Seminare zu Themen wie "Tanzen, ist Träumen mit den Füßen" oder "Die Psychologie, des erziehungskreativen Grundschulkindes" (erziehungskreativ anstatt erziehungsschwierig, was bis dahin oft der gängige Arbeitstitel war). (Prof. für Psychologie)

Zum wiederum anderen waren es heilpädagogische Seminare zur "Theorie Fliessgestalt" oder Themen wie "Erziehungskreativität, um Verhaltensoriginalität begegnen zu können" die in ihrer Achtsamkeit und Sichtweise, nicht das Defizit gesehen haben, sondern die Funktion des Defizits oder die Ressourcen, auf die aufgebaut werden konnte.  

Alle ProfessorInnen, die mich beeindruckt haben, hatten eins gemeinsam. Das, was sie gelehrt oder vertreten haben, haben sie auch gelebt und nicht nur theoretisch als Aushängeschild an die Tür genagelt.

Von 2000 - 2010 war ich immer wieder bis zu fünf Wochen als Fremdenführer im europäischen Ausland  unterwegs und habe Touristen dabei unterstützt, sich das Land und die Leute selbst zu erobern. Während dieser Zeiten im Ausland war es spannend und schön, dass man sich immer irgendwie verständigen konnte, auch wenn man Sprachen spricht, die völlig unterschiedlich sind. Außerdem kann vieles auf völlig verschiedene Arten und Weisen funktionieren und bedarf dazu keines deutschen Systemes.

Jeeptour
Jeeptour
ImpiCosta
ImpiCosta
Tourenplanung
Tourenplanung

Parallel zum Studium und auch danach immer wieder, habe ich für eine Marketing Firma gearbeitet, deren Leitspruch ist: "Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck". Vom Firmengründer konnte ich lernen, wie wichtig guter Service ist, aber auch das es keinen Service um jeden Preis geben muss. Dienen kommt vor dem Verdienen, aber gute professionelle Arbeit hat auch ihren Preis, um auf lange Sicht auf dem Markt, effektiv und erfolgreich sein zu können. Ein fairer Umgang mit Geschäftspartnern und seinen Mitarbeitern ist möglich, wenn dies in gegenseitigem Miteinander umgesetzt wird.

Diesen fairen Umgang, habe ich für mich selbst übernommen und dann mit meiner Kollegin in unserer eigenen GmbH umgesetzt und dies seit 2010. In der Konsequenz haben wir ein Team, dass seit nun über 7 Jahren stabil ist, was im Bereich der Kinder und Jugendhilfe mit erziehungskreativen jungen Menschen eher eine Seltenheit ist.

Im Jahre 2010 habe ich meine österreichische Frau auf neutralem Boden in der Schweiz :-) kennengelernt. Von 2012 - Oktober 2019 haben wir zusammen in Köln gelebt. Da wir das Glück haben, zwei wunderbare Kinder bekommen zu haben, war klar, dass wir mit der Geburt des zweiten Kindes näher zur Familie in Vorarlberg und Freunden in der Schweiz ziehen würden. Zur Umsetzung dieses Vorhabens habe ich die Zusatzausbildungen zum Hypnosystemischen Berater und zum Psychodynamischen Coach/Supervisior begonnen und nun abgeschlossen bzw. fast abgeschlossen.

Während dieser Ausbildungen war es eine Freude, wieder Menschen kennen zu lernen, die achtsam, professionell und wertschätzend mit anderen Menschen umgehen und arbeiten. Dabei jedoch auch genau das Maß an kritischen Haltungen, sich selbst und anderen gegenüber mit an den Tag legen, das meiner Meinung nach nötig ist, um eine gute, faire, offene, ehrliche und tolerante Arbeit mit Menschen und Organisationen in unserer Gesellschaft zu bewerkstelligen.

Sowohl bei Inscape International, als auch beim Milton Erickson Institut Köln waren völlig unterschiedliche Professionen vertreten und haben die Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen. Obwohl ich kein Therapeut bin, sondern Diplom Heilpädagoge habe ich die gleiche Ausbildung zum Thema Hypnose und Trance-Arbeit beim M.E.I.K. absolviert und es zeigt sich, dass es wunderbar funktioniert. Obwohl ich kein Soziologe, Arzt oder Unternehmensberater bin, funktioniert Psychodynamische Supervision hervorragend. Gegenseitige Akzeptanz hat gezeigt, dass unabhängig vom Primärberuf, Psychodynamisches Coaching/Supervision und Hypnosystemische Beratung professionell gut genutzt werden kann, um Menschen zu unterstützen.

Seit 2015 bin ich leidenschaftlicher Beachvolleyball Spieler und freue mich auf jede Minute im Sand. Sowohl beim Training, als auch im Turnier "Zwei gegen Zwei", genieße ich es im Team zu spielen. Entweder man gewinnt zusammen oder man verliert zusammen. Nun bin ich in der Situation von einer tollen Trainerin, die 13 Jahre jünger ist, als ich absolut klasse trainiert zu werden. So wie früher, als ich der junge Trainer war. Und wieder zeigt sich für mich, es ist nicht wichtig welches Geschlecht man hat, wie alt man ist oder was der eigene Primärberuf ist, sondern wie jemand etwas tut.

BeachGelassenheit
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BeachAngriffVorbereiten
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BeachAbwarten
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Alles was ich tue, mache ich am liebsten mit Freude...